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leich einem Wurm kriecht, mit lautem Bim-Bim, die idyllische Kleinbahn durch unser Tal. Sie rattert, quietscht und faucht den Berg hinan, um einerseits ins Tal der Bobritzsch und andererseits nach Oberdittmannsdorf zu gelangen. Mit seinen aufgebockten Güterwagen der großen Eisenbahn muß der Lokführer oftmals bangen, die scharfen Kurven und steilen Hänge unfallfrei zu befahren. Aber treu und brav schleppt dieses "Bähnchen" ungezählte Tonnen Briketts, Kunstdünger, Gaswasser, Maschinen und Geräte und im Herbst beachtliche Mengen an Kartoffeln von Ort zu Ort.
(Zitat aus der Chronik der Kleinbahn)
 

1908

Erstmals nimmt ein Gemeindeprotokoll Bezug auf den Eisenbahnbau unserer Kleinbahn.
 

1915

Das Eisenbahn-Neubauamt wird zum ersten Mal erwähnt, demzufolge muß der Bahnbau begonnen haben.
 

1922

Unsere Kleinbahn kann eingeweiht werden.
 

1923 

Dieses Bauvorhaben kostete 1,066 Billionen Mark und wurde damit die teuerste Schmalspurbahn in Deutschland.

 


Die 18,5 km lange Strecke führte von Nossen über Dittmannsdorf nach Niederschöna und Klingenberg-Colmnitz. In Niederschöna mußte die Lokomotive wieder mit Wasser betankt werden. Noch heute existiert der Wasserkran als technisches Denkmal.

Am 28. Mai 1972 bimmelte die Kleinbahn das letzte Mal vor ihrer Stillegung. Bis dahin verkehrten täglich 2 Zugpaare.