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er Katzenstein im Tharandter Wald, in der Nähe von Niederschöna, hat seinen Namen seit 1740. In jenem Jahr ging ein kurfürstlicher Jagdgehilfe, der im Jagdschloss Grillenburg stationiert war, auf die Jagd. Dabei verletzte er eine Wildkatze. Das verletzte Tier griff ihn an und biss ihn in den Arm. Bevor ein Arzt herbeigeholt werden konnte, verstarb der Jagdgehilfe an einer Blutvergiftung.

Zu dieser Zeit gab es noch sehr viele Wildkatzen. Die eingeschlagene Zahl 1905 mit den Buchstaben O. H. im Katzenstein, hat keinen historischen Wert. Sie rührt vielleicht von einem Wandervogel her oder von einer Person, die gerade Steinmeisel und Hammer bei sich führte und sich dort verewigen wollte.